Bergknappenweg

Länge: 2.5 km
Zeitdauer in Stunden: 2.5 h
Ausgangshöhe: 1400 m
Maximale Höhe: 1617 m
Uphill: 217 m
Höhenunterschied: 217 m
Downhill: 217 m
Aussgesetzte Stellen: Nein
überwiegende Ausrichtung: Süd

 

Beschreibung:
UMFASSENDE TOLLE INTERAKTIVE INFOS UNTER: http://galileo.telesis.at

Die Wanderung gibt Einblick in die Bergbautätigkeit dieser Region, informiert über das Leben, die Umstände der Bergknappen im Mittelalter, informiert über die Kulturlandschaft und über die Bergwelt der Region. Gehzeit ca. 2,5 h, familientauglich, 7,9 km und ca 100 Höhenmeter. Für Erwachsene und Kinder geeignet, Standardwanderausrüstung.

Der Bergknappenweg ist ein Rundwanderweg und beginnt bei der Bergstation Kristbergbahn. Auf der Wanderung erhalten sie Einblick in das Leben der Bergknappen. Der Bergbau hatte im Mittelalter für das Montafon eine hohe wirtschaftliche Bedeutung, der Name Silbertal zeugt noch von der Zeit als das wertvolle Material in der Region abgebaut wurde. Der Rundwanderweg ist für Familien geeignet. Die Gehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden. Auf dem Weg erhalten sie neben dem Bergbau auch Informationen zur Kulturlandschaft der Region und an Aussichtspunkten wird ihnen die Berglandschaft und die umliegenden Täler erläutert.

Nach dem Verlassen der Bergstation folgen sie der Beschilderung in Richtung Muttjöchle und Bergknappenweg. Bereits nach etwa 300 Meter zweigt der Weg links in ein Waldstück ab. Auf dem Weg finden sie Spuren des Bergbaus und erreichen dann den Kristbergsattel mit Ausblick ins Klostertal, danach die Waldschule, das Hochmoor und ein weiterer Aussichtspunkt. Sie gehen über die Parzelle Winkel, erhalten Informationen über die Lawinenverbauung, zu den Maisäßen und zur Riedlandschaft. Am Schluss der Wanderung erreichen sie die Bergknappenkapelle, wo sie nochmals in die Zeit des Mittelalters zurückgeführt werden.

Bevor sie die Wanderung ausgehend von der Bergstation starten, genießen sie noch beim Ausgangspunkt Bergstation den Rundblick in die Bergwelt des Montafons. Wir wünschen ihnen eine erholsame und lehrreiche Wanderung.

Gut zu wissen:
Für Führungen in der Bergknappenkapelle ist eine Anmeldung im Tourismusbüro erforderlich.

Informationen.
Silbertal Tourismus
0043 (0)5556 74112
0043 (0)5556 74001
info@silbertal.at
http://silbertal.at

 

Streckenpunkte

0.0 km | 1400 Hm

Bergstation Kristbergbahn:
Routen Beschreibung grob:
- Silbertal Ortsmitte (889m)
- Bergfahrt mit der Kristbergbahn
- 200m Richtung Wildried
- Bergknappenweg
- Kristbergsattel (1484 m)
- Ganzaleita (Aussichtspunkt 1607 m)
- Fulateia
- Kristberg (1430 m)
- Talfahrt mit der Kristbergbahn
- Silbertal Ortsmitte

Die Wanderung gibt Einblick in die Bergbautätigkeit dieser Region, informiert über das Leben, die Umstände der Bergknappen im Mittelalter, informiert über die Kulturlandschaft und über die Bergwelt der Region. Gehrzeit ca. 2,5 h, familientauglich, 7,9 km und ca 100 Höhenmeter. Für Erwachsene und Kinder geeignet, Standardwanderausrüstung.

Talstation Kristbergbahn:
Die Gemeinde Silbertal hat 900 Einwohner. Im gleichnamigen 22 Kilometer langen Silbertal wurde schon früh nach Erzen geschürft. Über 99 Wandermöglichkeiten auf gut markierten Wanderwegen können vom Ort aus angetreten werden. Die Kristbergbahn dient der öffentlichen Erschließung des Ortsteils Kristberg. (454 Höhenmeter) Abfahrtzeiten entnehmen Sie bitte der Anschlagtafel.

0.8 km | 1485 Hm

Kristbergsattel:
Aussichtspunkt, Informationen zu Gebirgszügen im Montafon, zu Geologie, Gletschern und Kulturlandschaften. Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Der Kristberg ist eines der aussichtsreichsten und sonnigsten Besiedlungsgebiete des Silbertals. Die Parzelle reicht bis auf 1.450 m Höhe und ist ganzjährig (ca. 150 Einwohner) bewohnt.

Knappenweg Abzweigung:
Abzweigung Waldweg links, Serpentinenweg durch den Wald Richtung Kristbergsattel. Informationen zum Bergbau und den Begriff Montafon.

Die Pinge:
Die Pinge ist ein eingestürzter Schacht oder Eingang zum Stollen, der in der Natur sichtbar ist. Deutet auf früheren Bergbau hin.

Kristbergsattel:
Kristbergsattel, historischer Übergang vom Montafon ins Klostertal. Die romanische Bezeichnung „crista“ findet sich in verschiedenen Flurnamen wieder und lässt sich mit „Bergkamm“ übersetzen. Weitere Themen: Das Bruderhüsle, die Sage dazu und die Papstschlüssel.

Die Waldschule:
Die Waldschule ist ein Ort der Begegnung mit dem Wald. Der Ort mit dem kleinen Häuschen wurde gestaltet um sich mit Gästen und Jugendgruppen mit den Themen des Waldes (Bedeutung, Tierarten, Wald in Vorarlberg) auseinander zu setzen. Hier kann auch gespielt werden.

Kristberg Riader:
Unterhalb des Kristbergsattels prägen ausgedehnte Flachmoore und Streuwiesen – die „Kristberger Riader – die Landschaft. Dienten früher der Streugewinnung und wurden einmal im Herbst gemäht. Besonders artenreiche und einzigartige Flora.

Bergknappenkapelle St. Agatha:
Die Bergknappenkapelle ist die älteste der jetzt noch stehenden Kirchen im Montafon. Sie wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts erbaut und verdankt ihre Entstehung dem Bergbau.

1.3 km | 1617 Hm

Aussichtspunkt Ganzaläta:
In der Umgebung des Kristbergsattels gibt es eindrucksvolle Ausblicke in das Klostertal, das sich vom Arlberg bis nach Bludenz erstreckt. Wichtige Ost-West-Verbindung und einzige ganzjährige Verbindung zwischen Vorarlberg und dem restlichen Österreich. Erläuterung Profilschnitt durch die nördlichen Kalkalpen.

Maisäße:
Die Maisäße im Montafon stellen eine kulturlandschaftliche Besonderheit dar. Entstehung geht auf jahrhundertealte Dreistufenwirtschaft in der Landwirtschaft zurück. Name Maisäß bezieht sich auf mittlere Zone in ca. 1.200-1.600 Meter Seehöhe.

2.5 km | 1400 Hm

Bergstation Kristbergbahn: