Eckdaten
Kategorie:
Abenteuer + Berichte
Ort:
-
Bewertung:
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Beschreibung:
Die schönste Zeit, lyrische Trails zu surfen, ist vielleicht der Herbst. Und der ist da, also rauf auf den Berg, Manda!
Einige von uns Xi´s hatten ein paar Blessuren auszukurieren, doch rechtzeitig zu den schönsten Tagen fürs Freeriding, sind alle soweit fit.
Also raus und rauf auf den Berg. Die Prospekte, die so mancher von der Eurobike nach Hause geschleppt hat, können warten, deren Zeit kommt später. Besser, jetzt das aktuelle Material martern, als von eierlegenden Wollmichsäuen ( = voll taugliche Freerider mit massig Federweg, 2,5ér Dual Ply Maxxis und 12 bis 13 kg Kampfgewicht), die es eh nicht gibt, zu träumen.
Daß die Seilbahnen jetzt noch laufen, macht die Zeit zusätzlich kostbar; noch sind hoch gelegene - ebenso wie hoch trabende- Ziele recht leicht für uns erreichbar. Das letzte Wochenende haben wir daher, teilweise in unterschiedlicher Besetzung, gleich 2 1/2 ordentliche Freeridetouren auf einen Schwung unternommen.
Der Genuß an satten Herbstfarben, an einem klaren, azurblauen Himmel, an ersten, vereinzelt zu hörenden, Brunftschreien voreiliger Hirsche, an immer wieder auftauchenden Gamsrudeln, am Aufstieg durch dieses Bombardement an Sinneseindruücken selbst, ist schwer zu beschreiben. Letztlich wohl nur erlebbar oder, alternativ, nicht wirklich zu verstehen.
Dazu herrliche Trails, von sehr technisch bis flowig, als Lohn für einen Aufstieg, der keinen Lohn mehr bräuchte. Die Zeit verliert sich in purem Hochgefühl, während wir, mal fullspped, mal das Hinterrad lupfend und balancierend, Holy Trails abreiten, die den großspurigen Titel auch verdienen.
Und dann noch ein Bierchen im letzten Schein der Sonne, und jeder, der dabei war, ist ein Held. Das ist für mich der Spirit des Freeride. Weit mehr, als die Chimären einer "schneller", "weiter", "höher" Kultur, wie sie gerne von Bikezeitschriften vermittelt wird.
WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com