Eckdaten
Kategorie:
Abenteuer + Berichte
Ort:
-
Bewertung:
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Beschreibung:
Zu Allerheiligen ist´s meist graußlig, kalt und verregnet. Heuer ist´s anders.
Etwas länger ausschlafen und ein spätes Frühstück mit Frau und Kind, der Tag beginnt beschaulich.
Das bleibt nichr lange so, "Blue Sky Alarm", das Handy gerät in Dauerstress, und bald ist fix, um 11.00 Uhr treffen wir uns zu einer kleineren Tour auf meinen alten Gleitschirmflieger Hausberg, da oben waren wir heuer eh noch nie.
Wunder geschehen, alle sind pünktlich, und nach kurzer Anfahrt starten wir schon eine halbe Stunde später unseren Gipfelsturm. Praktischerweise rentiert es sich erst gar nicht, den Hintern in den Sattel zu bemühen. Die ersten 200 Hm schieben wir die Bikes über eine steile Rampe und danach finden die Bikes, für die nächsten 500 Hm, etwas Ruhe und Erholung auf unseren Rücken.
Der Weg ist uns aufwärts gut bekannt, nur sind wir bisher immer auf einer anderen - leichteren - Route abgefahren, was wir heute ändern möchten. Also wird der Trail diesmal genauer beäugt, oder eher mit skeptisch - optimistischen Blicken gescannt. Schaut teilweise mehr als nut happig aus, und im unteren Bereich ist´s auch noch matschig und gatschig... Mal sehen, was geht.
Am Gipfel machen wir eine ausgiebige Rast, genießen die Sonne, das Panorama und den einen oder anderen Müsli Riegel. Ein paar Fotos schießen, die klare Bergluft bewußt genießen und dann Protektoen anlegen, und ab.
Der Trail zeigt gleich zu Beginn seine Zähne, steil und mit losem Geröll und mit der einen oder anderen - für uns - nicht fahrbaren Stelle. Na ja, fahrbar vielleicht eh, aber ziemlich psycho und im Falle eines Sturzes weniger appetitlich. Ultimativ knackig und eine wahre Herausforderung bleibt der Trail dann auch bis zum Ende; irgendwie kaum nachvollziehbar, daß wir hier schon mehrmals rauf sind, aber bisher noch nie runter.
Die Zeit läuft, wir sind langsam, woran auch ich mit schuld bin, mit meiner Fotografiererei. Beim Ausgangspunkt, wo wir die Autos stehen lassen haben, trennen sich dann unsere Wege: Werner und ich fahren, um ein wenig Zeit zu sparen, direkt mit den Autos runter, während Udo und Ralf noch einen Flowtrail über 600 Hm genießen.
Der war dann, dem Vernehmen nach, noch irre lustig. Und mit einem, vor lauter Brünftigkeit offensichtlich völlig belämmerten Hirsch garniert, der sich partout nicht vom Trail wegbewegte; Udo und Ralf mußten runter vom Trail und das Bike um das Viech herum tragen.
Nun denn, beim Abschußbierchen kommen wir darin überein, daß wir noch ein paar offene Rechnungen mit diesem Trail haben, die wir in der nächsten Saison, bei trockenen Bedingungen, zu begleichen versuchen werden. Und natürlich wird sofort wieder heftig diskutiert, was denn als nächstes unter die Stollen kommwen soll..
Zufürderst müssen wir aber wohl die völlig verdreckten Bikes wieder auf Vordermann bringen und unseren geduldigen Gattinen den Berg versauter Klamotten "verkaufen".
WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com