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Aktivität/Service

Pfingstrides . Österreich . Vorarlberg . -

Autor

Julius

Julius

6800 Vorarlberg
Österreich

Eckdaten

Kategorie: Abenteuer + Berichte
Ort: -

Bewertung:

  • Spassfaktor

Website : http://www.xitrail.com

Region:

Österreich, Vorarlberg, -, -

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Beschreibung:

Pfingsten Zuhause macht auch Spass.

Der Wetterbericht für Pfingsten war ja gar nicht so übel: Samstag sonnig, Sonntag heiter und Regen für Pfingstmontag. Also Zeit für Trails und erholsames Relaxen mit Familie; ein vernünftiger Mix.

Samstagstrail:
Heute finden sich Werner, Ralf, Gerhard und meine Wenigkeit zu einer relaxten Tour mit einwenig treten und einwenig tragen ein. Das Ziel, ein uns altbekannter Voralpengipfel und ein noch nicht befahrener Trail auf der "Rückseite" des Bergerls.

Werner, sprintet von Anfang weg wie von der Tarantel gstochen davon, ich - von einer stressigen Woche geschwächt - matt hinterher und Gerhard und Ralf wähnen sich, dem lautstarken Geschnatter nach, auf einem Kaffekränzchen.

Na ja, irgendwann ist der Gipfel erreicht, die sich langsam in die Einzelbestandteile auflösenden Schoner sind flugs angezogen und ab die Post. Der Trail führt uns mit flow durch fantastische Landschaft zu einer Alpe und um die Bergflanke herum. Easy going, bis auf den folgenden Aufstieg in sengender Sonne und feuchter Schwüle, der uns auf einen kleinen Sattel bringt, von dem einer meiner Lieblingstrails zurück ins Tal und geradeaus zu einem kühlen Bierchen führt.

Sonntagsausflug:
Die in mein vom Tiefschlaf wattiertes Gehirn einsickernde Frage meiner Ehegattin,"wann mußt du eigentlich aufstehen?" läßt mich um 05.40 ebenso erschrocken wie verwirrt aus dem Bett hochfahren. Um 05.00 Uhr war das doch geplant, den Wecker und den Lärm vom duschen und Haare föhnen und im Schlafzimmer umherhuschen meiner Frau hatte ich bis dahin nicht einmal im Ansatz realisiert. OK, zackig raus aus den Federn, Bad ohne Rasur, in die Klamotten einsteigen, Rucksack fragmentarisch packen und gleichzeitig im Laufschritt Frühstück verdrücken.

Als Udo und Ralf pünktlich um 06.00 Uhr vor der Tür stehen, hab ich noch den Mund voll, bin aber irgendwie fertig. Rad auf den Träger, Bussi der Frau und tschüüß. Eine halbe Stunde später stoßen wir am Ausgangspunkt der heutigen Tour noch auf Rene, womit wir komplett sind.

Frisch und munter und bestens motiviert packen wir die Bikes auf die Schultern und in eisigem Wind placken wir uns erst durch enge Latschenwege und später über felsiges Terrain bergan, bis wir nach einer Stunde einen kleinen Gebirgssee erreichen und gerade mal 2-3 km eben am Seeufer entlang radeln können, bevor es wieder Rad tragen heißt.

Der Wind ist mittlerweile nicht nur eiskalt sondern in den Böen schon fast Orkan stark und zerrt und rüttelt recht unangenehm an uns und unserer Last, die jede Menge Angriffsfläche für die luftigen Attacken bietet.

Ein paar Fotostops, Smalltalks mit Wandersleuteln und ein paar hundert Höhenmeter höher ist unser heutiges Ziel, eine in die Bergflanke eines bekannten Rätikonriesen geduckte Berghütte erreicht. Mehr geht heute definitiv nicht, ab hier auf knapp 2400m liegt noch jede Menge Schnee. Da oben ist es zudem so saukalt, daß Ralf, Rene und ich wenig Bock zum längeren Verweilen entwickeln, einzig Udo registriert unsere Hast zum Aufbruch mit einigem Unverständnis. Der Mann weiß halt offensichtlich nicht, was frieren heißt. Also wieder mal rein in die Kampfmontour und weg samma.

Der Trail ist ein Gewühl durch losen Schutt, der in Spitzkehren und verblockten Stufen seinen eigenen Reiz entwickelt, so man das denn mag. Langsam nimmt der Strom der Wanderer zu, und wir haben öfters Stops, um ebendiese höflich vorbeizulassen, sofern die nicht eh ihrerseits stehenbleiben und Platz machen und uns zum weiterfahren auffordern, weil sie das unbedingt sehen müssen, wie man da mit dem Rad runterfahren kann. Auch gut, auch das gnädige Kopfschütteln, das immer freundlich bleibt.

Wieder beim Auto, beschließen wir noch einen kleinen Bonustrail dranzuhängen, da wir heute so schnell waren und auch noch nicht so richtig satt sind in unserere grundsätzlichen Unersättlichkeit -was Trails anbelangt. Der Bonustrail ist dann, mit Wald und Wurzeln und vielen tollen Holztreppen, auch das passende Kontrastprogramm zu Fels und Schutt und läßt uns noch einmal zur Hochform auflaufen. Einzig der Autor erntet hier Kritik, wegen eiliger Durchbolzerei. Mag ja zutreffen aber das habe ich in meinem Tiefenrausch gar nicht so richtig realisiert.

Und da es diesen Pfingstmontag so schön regnet, steht dieser Artikel auch schon zeitig im Netz.

WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com


 
 

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