Eckdaten
Kategorie:
Abenteuer + Berichte
Ort:
-
Bewertung:
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Beschreibung:
Staubewölkung, Nebel und Nieselregen, BC läßt grüßen.
Nun, so weit sind Ralf, Werner und ich denn doch nicht gereist, wir blieben lieber im Ländle; Udo, krankheitshalber, gleich im Bett.
Yöö, wir gurken zu christlicher Stunde in ein kleines Seitental und machen etwas betrübte Gesichter, als wir uns, am Ausgangspunkt der heutigen Tour, von feuchtem Nebel eigehüllt wiederfinden. Wenigstens ist es recht warm.
Die ersten paar Höhenmeter erledigen wir komfortabel mit der Seilbahn, schon nach wenigen Minuten beginnt unser Aufstieg zu einem, in der Gegend recht beliebten, Mittelgebirgsgipfel.
Die Kompass Karte ist ungemein genau, ca.600Hm liegen nominell zwischen Ausgangs- und Zielpunkt der heutigen Tour, Details gibt die Karte kaum her. Und so kommt, was kommen mußte: Der Pfad geht in ständigem Auf und Ab über eine Bergflanke dahin und läßt uns so nur mit Mühe wirklich an Höhe gewinnen. Es zieht sich.
Mühsam auch der Untergrund, aufgeweicht und oft derart rutschig, daß wir immer wieder Mühe haben, einen sicheren Stand zu finden, und nich schon beim aufwärts tragen auf die Nase zu fallen. Werner faßt dann, so eine halbe Stunde vor Erreichen des Zieles, auch den, etwas unglücklichen, Entschluß, das Bike zu deponieren.
Auf dem letzten "Buckel", vor dem angestrebten Gipfel, erspäen wir eine sehr einladende Abfahrt, die wir aber lassen, da wir ja den Aufstiegsweg zurück müssen. Die führt sicher auch ins Tal. OK, ein andermal dann eben.
Jetzt folgt eine Schlammschlacht der Superlative. Durch tiefen Dreck wühlen wir uns durch den oberen Teil des Trails, ein paar Passagen gehen beim besten Willen nicht mehr. Die Reifen sind, mit Dreck bekleistert, dick wie Mopedpneus, Bremsen ist kaum, und Lenken praktisch nur durch das Verlagern des Körpergewichtes möglich. Eine ca 10m lange Sequenz durch eine Felsrinne, sicher im satten S-5 Bereich, lassen wir, ob der beschriebenen Bedingungen, unversucht "links liegen".
Die Folgetrails präsentieren sich dann versöhnlicher, zwar auch nass aber weniger erdig. Noch eine längere Schiebepassage bergauf, und wir gelangen, über eine Serie pitschnasser Wurzelteppiche, zurück zum Startpunkt unseres Unternehmens. Und von da aus führt ja auch noch ein veritabler Trail bis zur Talstation, ebenfalls nass und rutschig, aber das sind wir mittlerweile ja schon recht gut gewohnt.
Das gemütliche Bierchen nach der Tour müssen wir dann auch lassen, verdreckt wie wir sind.
Fazit: We come back, das nächste Mal aber bei Sonnenschein und trockenem Untergrund.
WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com
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