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Aktivität/Service

South Soul Trial . Österreich . Vorarlberg . -

Autor

Julius

Julius

6800 Vorarlberg
Österreich

Eckdaten

Kategorie: Abenteuer + Berichte
Ort: -

Bewertung:

  • Spassfaktor

Website : http://www.xitrail.com

Region:

Österreich, Vorarlberg, -, -

Google Map:

weitere Informationen

Beschreibung:

Rätikonkalk, Alpenrosen und Wurzelwege - eine Melange der Sinneswonnen.

Die Xi Runde leidet zurzeit einwenig unter dem "I kann hüt net" - Virus, und so sind diesesmal nur Ralf, Udo und ich zu einer Sonntäglichen Traumreise aufgebrochen.

Zu einem Postkartenblauen Himmel gesellt sich bei unserer Anfahrt das tiefe Grollen und Donnern hochfrisierter Rennmotoren, die bei der heutigen Wiederauflage des legendären Steinbockrennens das halbe Montafon beschallen. Das wär schon auch noch was.

Nun denn, Freeriden ist schonender für chronisch überstrapazierte Geldbörsen und passt wohl doch besser zu uns. Der Aufstieg erfolgt schnörkellos mit Doppelmayrscher Präzision und kurz darauf stürzen wir uns mit Yuchheia in "unseren" Trail.

Eine kurze Einrollphase bergab, ein paar CC Abschnitte, ein ganz klein wenig Rad schultern und wir stehen auf dem letzten Buckel, der fantastische Rundnlicke gewährt. War der Trail bis jetzt noch beinahe Tourenfahrer tauglich, so ändert sich das schlagartig.

Ab in die erste Schikane, eine Spitzkehre, die diesen Namen verdient, stufendurchsetzt, eng und ein rechtes Luder. Weiter geht es abwechselnd über Steintreppen, feuchte Rundholz-Stufen, verblockte Rüttelpisten mit Felsbrocken drin, die, wie Mienenfelder, ständig mit einem explosionsartigen Abgang des Piloten drohen. In einem Wort: Herrlich!

Es folgen immer noch engere Spitzkehren, an denen wir teilweise kläglich scheitern, Wurzelteppiche mit allerlei Tücken und Steinfelder die aussehen, als ob ein Riese Bauklötze verloren hätte. Da müssen wir durch, ächzend, stöhnend und vor Anstrengung aus dem letzten Loch pfeifend. Die Fotopausen kommen sehr gelegen, um den Puls zwischendurch auch wieder ammal in den grünen Bereich zu kriegen.

Nachdem der erste Trail absolviert ist, kommt selbst ein kurzes Stück Forstweg, das die unumgängliche Verbindung zum Abschlußtrail ins Tal bildet, sehr gelegen.

Und noch einmal beginnen die Augen zu glänzen. Wurzeln, Wurzeln und noch einmal Wurzeln. Und so richtig schön steile Abbrüche, Felsrinnen, exponierte Spitzkehren und flowige Speedpassagen. Nicht mehr ganz so technisch wie der erste Trail, kommt jetzt mehr flow auf und so radieren wir in einem Rutsch und voll Euphorie bis ins Tal durch. Nicht ein einziger Fotostop, das haben wir glatt verschwitzt; na wenn schon.

Komischerweise waren die Trails durchwegs recht trocken. Wir hätten eigentlich eher mit einer Schlammschlacht gerechnet, waren aber nicht sehr traurig, daß uns die erspart blieb.

Fazit: Nach langen Regenphasen sind wir endlich wieder einaml einen "Holy Trail" in heimischen Gefielden gerockt, der das Herz höher schlagen läßt - und das nicht nur aus Anstrengung.

WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com


 
 

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