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Wandern

Aqua-Wanderweg . Österreich . Vorarlberg . Montafon . 8.3km

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Telesis_Montafon

Telesis_Montafon

Vorarlberg
Österreich

Eckdaten

Länge: 8.3 km
Zeitdauer in Stunden: 3.0 h
Ausgangshöhe: 983 m
Maximale Höhe: 1080 m
Uphill: 97 m
Höhenunterschied: 393 m
Downhill: 393 m
Aussgesetzte Stellen: Nein
überwiegende Ausrichtung: Süd

Bewertung:

  • Panorama
  • Schwierigkeit
  • Kondition

weitere Informationen

Beschreibung:

UMFASSENDE TOLLE INTERAKTIVE INFOS UNTER: http://galileo.telesis.at

Energie aus Wasser, Schwefel- und Lederquelle, Antriebskraft für ein Sägewerk (beim „Mülli-Ferdi“), Quellwasser als Heilmittel oder ein See als Fischwasser – der Aqua-Wanderweg in Tschagguns zeigt die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Wassers, aber auch seine grenzenlose, bedrohliche Kraft.

Der Aqua-Wanderweg führt Sie über Latschau und den Stausee Latschau, das Lünerseewerk, das Latschauwerk am Golmerbach vorbei zum Rasafeibach, mit dessen Wasser früher eine Mühle und heut immer noch eine Sägerei betrieben wird. Weiter über Ziegerberg führt Sie der Weg zu einer Schwefelquelle, welche aber nur von Ortskundigen gefunden wird, weiter zur Lederquelle und nach der Überquerung des Gampadelsbaches zum Stausee von Bitschweil. Über „Gäßschärem“ und „Torlas Säge“ gelangen Sie wieder zurück nach Tschagguns. Wir wünschen ihnen eine erlebnisreiche Wanderung auf den Spuren des Wassers.

Gut zu wissen:
Im Sommer werden regelmäßig geführte Wanderungen auf dem Aqua-Wanderweg durchgeführt. Für Gruppen: Anmeldung und Unkostenbeitrag.

Informationen:
Schruns - Tschagguns Tourismus
0043 (0)5556 72166-30 od. 31
0043 (0)5556 73940
info@schruns-tschagguns.at
www.schruns-tschagguns.at

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Streckenpunkte

0.0 km | 983 Hm

Bushaltestelle Latschau:

Routen Beschreibung grob:
- Bushaltestelle Latschau (1000 m)
- Bitschweil (1080 m)
- von dort entlang dem Fahrweg
- Tschagguns Ortsmitte (690 m)

Beginnen sie ihre Wanderung beim Gemeindepark oberhalb des Gemeindeamtes. Dort im Park sind ein Turbinenrad, ein Parkbrunnen und eine Wassertrete errichtet worden. Gleich neben dem Postbrunnen können Sie bei der Bushaltestelle einsteigen und bis zum Stausee Latschau fahren. Dies ermöglicht Ihnen den Blick zum Lünerseewerk und Latschauwerk sowie zum Staubecken Latschau.

Krafthaus Latschau:
Das Krafthaus in Latschau wurde frei stehend gebaut. Das Lünerseewerk war zum Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme das größte Pumpspeicherwerk der Welt. Der Lünersee und das Lünerseewerk erbaut 1958 sind neben der Speicherung und energiewirtschaftlichen Nutzung des verhältnismäßig geringen natürlichen Zuflusses vor allem zur Jahresspeicherung und zur Wälzpumpspeicherung bestimmt.

Golmer Bach:
Der Golmberbach entwässert einen teil des nahen Berges, den Golm. In früheren Zeiten kam es zu verheerenden Schäden. Im Jahre 1879 wurde Latschau bis zu einer Höhe von 3m vermurt. 1933 wurden die einfachen Schutzmauern durch Murenabgänge teilweise zerstört, weshalb man im Jahre 1935 mit den heute sichtbaren Baumaßnahmen zum Schutz des Kulturlandes begann.

4.7 km | 1080 Hm

Bitschweil:

Parzelle Bitschweil:
Die Parzelle Bitschweil, deren Name vom romanischen Wort „pascuale“ abgeleitet wird, das soviel heißt wie Weide- oder Bergland, wurde erstmals 1496 urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Bitschweil liegt auf einer Seehöhe von 1.100m und wurde ab dem zweiten Weltkrieg bis auf zwei verbleibende Häuser von der Abwanderung betroffen.

Rasafei Bach:
Entdecken Sie den Rasafeibach, der das Gauertal von der Schweizer Grenze weg entwässert. Sein Einzugsgebiet beträgt 29km2 und die Bachlänge 6,5km. Große Hochwasser im 18. und 19. Jahrhundert machten den Rasafeibach in den Augen der Anwohner zu einem gefürchteten Wildbach. Ab 1959 besorgte die Wildbachverbauung seine Zähmung in den heute sichtbaren Verbauungsformen.

Zieger Berg:
Vom Zieger Berg aus haben Sie einen herrlichen Blick über den Talkessel von Schruns-Tschagguns. Auf dem Weg kreuzen Sie die Trasse der ersten Österr. Sesselbahn, und der Straße folgend erreichen Sie den Tilisunaweg. Abschließend gehen Sie vorbei am einstmaligen Standort eines Badehauses, welches ehemals in der Nähe der Schwefelquelle erbaut und um die Jahrhundertwende abgerissen wurde.

Schwefelquelle:
Unterhalb der Badestraße auf der großen Riedfläche entspringt eine Schwefelquelle. Leider liefert die Quelle mit einem Viertel Liter Wasser pro Minute zu wenig, um kommerziell genutzt werden zu können. In früheren Zeiten holten sich die Einwohner das Heil bringende Wasser, um Verdauungsbeschwerden, Rheuma und Venenentzündungen zu kurieren.

Lederquelle:
Die Lederquelle gehört zu den größten Quellen in Europa, und bringt eine Wassermenge von bis zu 400 Sekundenlitern mit einer konstanten Wassertemperatur von 4° Celsius, erstaunlicherweise im Sommer wie auch im Winter!

Gampadels Bach:
Dramatisches Hochwasser und Vermurungen haben die Geschichte der Anwohner seit dem 18. Jahrhundert geprägt. Zuletzt wurden im Jahr 1910 durch eine Mure weite Teile der Parzelle Gampadels bedeckt und Kriegsgefangene damit beauftragt, das Land neu zu kultivieren.

8.3 km | 687 Hm

Tschagguns:


 
 

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