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  <title>Aktivitäten / Service</title>
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    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/erlebnis-waldbad-feldkirch">        <title>Erlebnis Waldbad Feldkirch</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/erlebnis-waldbad-feldkirch</link>        <description>
Beschreibung:

Im Waldbad fühlen sich Kinder und Eltern wie im Paradies. Denn das Waldbad hat alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Doch auch die Großen kommen voll und ganz auf ihre Kosten: Wasserratten kraulen durchs Sportbecken, Leseratten kühlen sich zwischen zwei Kapiteln ab, Spaßsuchende toben sich im Erlebnisbecken aus.

Erlebnisbecken Erlebnisbecken Kletterzirkus
* Wellen- und 70-m-Rutsche
* Strömungskanal und Kletterzirkus
* Massagebucht und Schwallduschen
* Blubberbucht und Schaukelgrotte
* und viele andere Attraktionen

Sport- und Schwimmerbecken
* 3-Meter- und 1-Meter-Sprungbrett
* 8 Bahnen mit je 25 m Sportbecken Sprung
* Behindertengerechter Zugang
Zusätzliche Informationen:

Im Erlebnis Waldbad fühlen sich Kinder und Eltern wie im Paradies. Denn das Waldbad hat alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Doch auch die Großen kommen voll und ganz auf ihre Kosten: Wasserratten kraulen durchs Sportbecken, Leseratten kühlen sich zwischen zwei Kapiteln ab, Spaßsuchende toben sich im Erlebnisbecken aus.

Erlebnisbecken Kletterzirkus
* Wellen- und 70-m-Rutsche
* Strömungskanal und Kletterzirkus
* Massagebucht und Schwallduschen
* Blubberbucht und Schaukelgrotte
* und viele andere Attraktionen

Sport- und Schwimmerbecken
* 3-Meter- und 1-Meter-Sprungbrett
* 8 Bahnen mit je 25 m Sportbecken Sprung
* Behindertengerechter Zugang
Zusätzliche Informationen:

Öffnungszeiten
Anfang Mai – Mitte September
täglich von 09 – 20 Uhr
im Juni, Juli und August auch bei schlechter Witterung von 16 – 19 Uhr
</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2010-07-20T12:51:01Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/baggersee-kriessern">        <title>Baggersee Kriessern</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/baggersee-kriessern</link>        <description>http://www.baggersee.ch</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2010-07-20T12:31:37Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/freibad-felsenau">        <title>Schwimmbad Felsenau</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/freibad-felsenau</link>        <description>Im Jahr 2003 jährte sich die Eröffnung des Schwimmbads Felsenau, somit ist  die Felsenau das älteste noch in Betrieb stehende Freibad Vorarlbergs. Ein Traditionsbad mit Geschichte, das den Spagat zwischen Nostalgie und Fortschritt mit Bravour meistert.

Trotz der Bestrebungen seit dem Jahre 1872 trugen die Bemühungen in Feldkirch eine "Schwimmschule" einzurichten erst im Jahre 1903 Früchte. Von der strikten Geschlechtertrennung, den rigorosen Vorschriften hinsichtlich der Badebekleidung bis in die späten 30iger Jahre hin zur Besetzung durch die französische Militärverwaltung in den 40iger Jahren - was das Schwimmbad Felsenau in den nun 100 Jahren Badebetrieb erlebt hat, spiegelt das Leben dieses Jahrhunderts wieder.

Nach Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den 80iger und 90iger Jahren hat das Schwimmbad deutlich an Qualität dazugewonnen. Der nach wie vor spürbare historische Charakter in Verbindung mit allen Annehmlichkeiten eines modernen Bades machen das Badevergnügen in der Felsenau heute zu einen einzigartigen Erlebnis. </description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2010-02-18T11:20:29Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/inature">        <title>Inatura</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/inature</link>        <description>Tauchen Sie ein in die Vielfalt der belebten und unbelebten Natur Vorarlbergs: Modernste multimediale Präsentationen und Live-Vorführungen gewähren Ihnen hautnahe Einblicke. Beobachten Sie auf Ihrem Rundgang durch die Lebensräume des Landes lebende Tiere und Pflanzen aus nächster Nähe. Lebensechte Tierpräparate laden zum Be-greifen ein. Gestalten Sie selbst dieses Naturerlebnis bei spannenden Spielen und Experimenten.

Die inatura ist sowohl Erlebnisausstellung als auch Dokumentationszentrum über die Natur Vorarlbergs. In der Ausstellung machen 3D-Filme, Spiele und Präparate zum be-greifen die Natur mit allen Sinnen erlebbar. In regelmässigen Vorführungen werden spezielle Themen publikumsnah vorgestellt. Die inatura ist aber auch eine Forschungsstätte, in der die belebte und unbelebte Natur des Landes dokumentiert wird. In Mitteleuropa einzigartig ist die gesetzlich verankerte Stellung des Museums im Naturschutz.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles über den Museumsbetrieb hinter den Kulissen!</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2008-06-30T06:57:24Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/schloss-neuschwanstein">        <title>Schloss Neuschwanstein</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/schloss-neuschwanstein</link>        <description>Besucherrekorde und Erhaltungsprobleme Schloss Neuschwanstein

Sieben Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Neuschwanstein 1886 dem Publikum geöffnet. Der menschenscheue König hatte die Burg erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen – jetzt wurde sein Refugium zum Publikumsmagneten.

Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. 1,3 Millionen Menschen jährlich besichtigen "die Burg des Märchenkönigs". Im Sommer drängen sich im Durchschnitt täglich mehr als 6000 Besucher durch Räume, die für einen einzigen Bewohner bestimmt waren.

Die idyllische Lage von Neuschwanstein ist einmalig. Allerdings müssen Bewegungen im Fundamentbereich ständig überwacht und die steilen Felswände immer wieder gesichert werden. Ebenso greift das raue Klima die Kalkstein-Fassaden stark an, die daher in den nächsten Jahren abschnittsweise saniert werden müssen.

Seit 1990 hat der Freistaat Bayern für die Sanierung und Instandhaltung des Schlosses sowie für die Verbesserung des Besucherservices etwa 14,5 Millionen Euro ausgegeben.

Vor dem großartigen Panorama der Bayerischen, Lechtaler und Allgäuer Alpen schmiegen sich Schwangaus Fluren dicht an die Berge. Es ist das Land der Schlösser, Berge und Seen, die schönste Ecke des Ostallgäus. Wie angewachsen thronen die beiden weltberühmten Königsschlösser auf ihren Burgfelsen: Kühn und unwirklich Schloss Neuschwanstein, romantisch und freundlich Schloss Hohenschwangau. Zwischen saftigen Wiesen und dunklen Wäldern schlängeln sich ebene Wander- und Radwege. Wer etwas Zeit mitbringt, kann in der Umgebung der Schlösser weitere interessante Objekte erkunden.</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2008-05-20T06:17:45Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/militarschwimmbad-mili">        <title>Militärschwimmbad Mili</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/militarschwimmbad-mili</link>        <description>DDie Mili ist ein Juwel auf Holzpfählen direkt an der Pipeline in Bregenz. Wunderbar gelegen in der Biege der Bregenzer Bucht bietet der alte Holzpfahlbau eine einzigartige Atmosphäre, um die Seele baumeln zu lassen.

Das stilvolle und gemütliche Traditionsbad bietet wunderbare Sonnenterrassen mit einem herrlichen Blick auf den ganzen See. Lassen Sie sich einfangen von dem einzigartigen Flair des kleinen Bades und genießen Sie den Sommer.

as ehemalige Mili (Militärschwimmbad) mit dem Holzpfahlbau schafft eine besondere Atmosphäre von Anfang Mai - Mitte September täglich von ca. 10-20 Uhr.</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2008-05-20T05:11:10Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/strandbad-bregenz">        <title>Strandbad Bregenz</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/strandbad-bregenz</link>        <description>Das herrliche Bregenzer Strandbad bietet Erholung und Badespaß für die ganze Familie. Genießen Sie die geheizten Schwimmbecken und die schönen Ruhewiesen. Für Kinder und Jugendliche gibt es einen großen Kinderbereich mit Spielplatz und Planschbecken und ein breites Sportangebot von Beachvolleyball bis Tischtennis.

Ob man nun Ruhe am Strand und in der Natur sucht oder Action und sportliche Herausforderung, das Strandbad bietet für jeden etwas. Auf den großen Liegewiesen kann man sich in der Sonne räkeln und die Seele baumeln lassen. Der Sprung vom Turm erfordert besonderen Mut. 

Das Strandbad Bregenz steht für Erholung und Badespaß für die ganze Familie direkt am schönen Bodensee.

Das legendäre Strandbad bietet Freibecken, Kinderbecken, Rutsche, Spielplatz, Beachvolleyball..., also alles was das Wasserrattenherz begehrt :)

Bis zu 26 Grad warm wird unser Wasser im Sommer.

Anfang Mai – Anfang September täglich 9-20 Uhr</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2008-05-20T05:12:00Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/alexs/pfanderbahn">        <title>Pfänderbahn</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/alexs/pfanderbahn</link>        <description>Wer lieber bergab als bergauf fährt hat die Möglichkeit einer Vielzahl an Seilbahnen oder Bergbahnen im Land. Die Bregenzer Pfänderbahn befördert Fahrräder täglich von 8-10 Uhr kostenlos. </description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>alexs</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2009-03-12T07:41:15Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/Julius/x-tra-wet">        <title>X-tra wet</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/Julius/x-tra-wet</link>        <description>Zen oder die Hohe Kunst des "pflätschnassen" Trailens.

Julius, Ralf, Rene, Udo und Werner, das ist das Quintett, das sich heute, nach Tagen heftigen Regens an einen Supertrail im Vorarlberger Vorderland heranmacht.

Nach ein paar kleinen Querelen -wir konnten Udo nach langer Nacht fast nicht auftreiben- stapfen wir in der vormittäglichen Sonne durch aufsteigende Dunstschwaden gegen den Berg. Die Temperatur steigt ebenso wie der Dunst und die Luftfeuchtigkeit beträgt wohl gegen 100%; das Wasser tropft nur so an den erhitzten Körpern herunter.

Sind heute ja nur ein paar wenige 100 Höhenmeter und der Gipfel mit seinem properen Edelstahl Gipfelkreuz ist schnell erreicht. Und heute gibt´s ein Gipfelfoto, ja Gipfel &amp; Foto &amp; mit uns allen drauf, einem freundlichen Wanderer sei Dank.

Da oben ist´s auch recht schön, mit den paar Wnderern auf dem Gipfel läßt es sich vortrefflich Blödreden und Sprücheklopfen. Der Wille zur Abfahrt kommt nicht so richtig bzw. etwas verzögert auf, kein Wunder bei dem nassen Dreck. Trotzdem, anziehen und etwas lustlos in die ersten Meter reinrollen, äh reinrutschen.

Schlinger, rutsch, hinten und vorne keine Traktion, bremsen so lala, nasse Steine, aufgeweichte Erde, Holz-Treppensteufen, Rundhölzer, Wurzeln und das obligate grobe und lose Geröll unseres "den müssen mir ammal den Vertridern zeigen" Trails der Superlative fordern Tribut. Tribut in Form von Schweiß, Fehlern, heftigen Flüchen aus Wut oder Verzweiflung und, last but not least, in teils heftigen Abgängen, von denen heute niemand verschont bleibt. Den Rekord dabei halte ich selbst, ich schaffe 4 Überschäge, was meiner guten Laune aber keinen Abbruch tut.

Ein paar Fotoschootings, gemeisterten Schlüsselstellen und Blessuren später haben wir gerade mal so ca. 350 Höhenmeter rauf und runter hinter uns, wofür so knapp 3 Stunden draufgegengen sind. Und dabei sind wir auch noch recht fix und foxy. Was für ein Trail!

Dafür hat das abschließende Weizen besonders gut geschmeckt. Und Rene durfte sogar sein völlig verdrecktes Ransom auf Werners Heckträger hängen, statt sich den Autoinnenraum nachhaltig zu versabbern.

Ceterum censeo..., nein ich will nicht Karthago zerstören, nur den Trail möchte ich das nächste Mal dann doch lieber wieder in trockenem Zustand fahren; aber mit diesem Ansinnen bleibe ich, im Gegensatz zu Cato, eh kaum allein. 

WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>Julius</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2008-05-10T15:00:17Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/Julius/vorderland-trails">        <title>Vorderland Trails</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/Julius/vorderland-trails</link>        <description>In der Höhe noch Schnee oder ein knappes Zeitpolster zum Biken, na und?

Im Vorderland herrscht auf den ausgetretenen Pfaden seit Beginn des Phänomenes Mountainbiing ein reger MTB Verkehr. Die Vorzüge der Gegend sind unter anderem die zentrale Lage im Rheintal und die frühe Schneefreiheit; bei spätestens 1500 Meter ist das Ende der Fahnenstange, d.h. ein Gipfel(chen) erreicht.

Neben den Autobahnen durchzieht die Berghänge aber auch ein feinmaschiges Netz an Wegen, die alle Attribute für herausfordernde Singletrails bis S-5 Niveau aufweisen. Steilstes Gelände, hohe Wurzel- und Felsabsätze, nadelöhrartige Serpentinen sind ebenso zahlreich vertreten, wie flowige Passagen mit Anliegern und dem einen oder anderen Drop. Alpines Freeriden pur, auch wenns halt nicht hochalpin ist.

Tourenbeschreibungen gibt es für dieses Juwel keine und wird es auch auf Xitrail keine geben. Wer diese Genußtrails finden will, muß schon selber suchen (z.B.im Winter zu Fuß)und wird sich so auch über jeden neu entdeckten Leckerbissen freuen.

Da sich in der Gegend, zumindest auf den Hauptwegen, öfters auch viele Wanderer tummeln, ist jedenfalls entsprechende Rücksicht auf diese geboten und das Wochenende besser zu meiden (vgl. dazu auch den "Ehrenkodex" in der Navigation). 

WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>Julius</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2008-05-10T14:58:18Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/Julius/volcanobiken-la-palma-1">        <title>Volcanobiken - La Palma</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/Julius/volcanobiken-la-palma-1</link>        <description>I always come back.

Die Sirenen haben mich schon wieder auf die Isla Bonita gezogen. Wieso eigentlich immer wieder La Palma? Ich weiß es selber nicht, ist halt so, schon zum fünften Mal. Was sich geändert hat, ist das Sportequipenment, da mittlerweile das Bike den Gleitschirm abgelöst hat.

Es ist 15.00 Uhr, mit Rad, Gepäck, Kind und Frau im gemieteten Berlingo tuckere ich bei leichtem Regen in Richtung Tunnel und staune nicht schlecht, als es bis nach La Laguna hinunter abweisend regnet. In Puerto Naos, wo wir wohnen, ist es aber wie gewohnt sonnig. Und sogar ein Dutzend Paragleiter schrubben unverdrossen die Kante oberhalb des Ortes entlang, was die Laune schlagartig hebt, die an mir klebende Hektik der vergangenen Tage aber noch nicht lösen kann. Appartement beziehen, Koffer schleppen, Bike zusammen schrauben, eine quängelnde Kassandra bei Laune halten, Kästen einräumen, Einkauf, nochmals Koffer schleppen für die nicht mehr so jungen Nachbarn, die auch gerade Quartier beziehen, Zweitschlüssel besorgen, ….endlich eine Cerveza.

Um 20.00 Uhr ist Treffen bei Ottes Bikestation, ich bin pünktlich und damit prompt der letzte von insgesamt 11 Teilenehmern der „Singletrailwoche“. Kenne, außer Ottes, niemanden und bin ja mal gespannt was da auf mich zukommt. Die Leute wirken sympatisch, ist ja schon mal was. Kurze Lagebesprechung, die Tour für morgen wird fixiert und von Ottes gibt es auch noch das Angebot, die vorhandenen Protektoren nutzen zu können.

Freitag, 25.11.2005, 10.00:
Die Bikes werden auf den Hänger verladen, hoch shuttlen nach San Nicolas. Von dort aus starten wir unsere Einrollrunde durch Kiefernwälder und über Lavaströme - erkaltete natürlich- über El Pilar bis nach Fuencaliente, das neuerdings auch Los Canarios heißt, was einen Orientierung suchenden Inselneuling auch schon mal etwas aus der Fassung bringen mag. Tolle Landschaft, am ostseitigen Kulminationspunkt neblig, windig und echt saukalt. Neben Naturpisten fahren wir auch ein paar nette Trails aber nix, das mich aus den Socken haut. Na ja, ist auch Ottes erstes Abtasten der Teilnehmer. Dafür ist mein Puls ständig an der Explosionsgrenze, ich habe wohl einen kleinen Infekt als Souvenier von zu Hause mitgebracht, schnaube wie ein Schlachtross und kann bergauf nur leiden, bullshit! In Fuencaliente gönnen wir uns eine Einkehr, Cortado Condensata, unvermeidliche Mandelplätzchen und erste gemütlichere Gespräche in einer Gruppe, die erst noch zu einem Team werden sollte. Zum Abschluß stehen uns noch ein paar Höhenmeter über die Hochebene bis nach Jedey und eine rasante Asphaltabfahrt nach Puerto Naos bevor. Am Ziel erstmal eine Cerveza und ein netter Hock mit den meisten der insgesamt recht geselligen Truppe. Nach einer Einrolletappe mit knapp 1400 Höhenmetern und eher weniger spektakulären Trails bin ich allerdings noch etwas skeptisch ob mir diese Singletrailwoche meine Vorstellungen und Wünsche wohl erfüllen wird.

Samstag, 26.11.2005, 10.00:
Räder verladen und hochkarren bis El Pilar, aussteigen, frieren, anziehen und los bis zum Refugio, dann weiter auf die Ostseite der Insel. Piste rauf, Trail rauf, Trail runter. Sandtrails, Kiefernwälder mit trügerischer Kiefernnadelauflage, Wurzeln, ein paar Tragepassagen, eher schnelle als technische Trails und eine Zick Zack Routenführung von Ottes, die ich rückblickend nicht mehr ganz zusammenbringe. Irgendwie in der Gegend von Las Manchas, wenn ich nicht irre. Nachdem sich Gestern einige die Waden und Schienbeine an dem scharfkantigen Lavagestein blutig geschlagen haben, tragen heute die meisten reumütig die angebotenen Protektoren. Es zeigt sich, dass wir wirklich ein sehr bunter Haufen sind, Kondition haben alle und auch die Freude an schönen Trails greift seuchenhaft um sich. Die Gruppe hat gute Laune, den einen oder die andere möbelt es zwar ganz nett auf aber es passiert zum Glück nichts. Die Bezeichnung Singletrail Woche beginnt, ihrem Namen gerecht zu werden.

Sonntag, 27.11.2005, 09.30:
Das Morgenritual wiederholt sich und heute shuttlen wir nach Tijarafe um zum Aussichtspunkt Torre el Time hoch zu strampeln. Asphalt und Piste denke ich noch, als Ottes unvermittelt einen Haken nach links in einen Handtuch breiten Trail schlägt, den jeder übersehen muss, der kein absoluter Insider ist. Technisch schwierig (aufwärts) und nicht immer fahrbar führt das Pfädlein nach oben, hoppelt mal runter und bringt die Lungen in steilen Rampen fast zum zerplatzen. Macht schön Spass, zumal ich wieder fit bin. Wir durchqueren mehr als einen Barranca, zirkeln über ausgesetzte Querungen mit superben Aus- und Einblicken in eine der urwüchsigsten Landschaften, die ich kenne und gelangen schließlich über ein paar abschließende Pisten zum El Time, einem spektakulären Aussichtspunkt am hier fast senkrechten Kraterrand der Caldera. Eine kurze Rast, Blicke in die Tiefe und ab geht’s in Richtung Puerto de Tazacorte. Erst ein paar Meter auf Piste doch bald schon auf immer heftigeren und spektakulär schönen Trails; einige davon fahren allerdings nur Bernd und ich. Technisch zwar nicht extrem schwierig, S-2 bis S-3 allerdings schon, haben es die Trails trotzdem in sich und gehen mir ganz schön in die Knochen, bis wir in Tazacorte ankommen. Nicht von ungefähr, denn alleine das letzte Teilstück, das oberhalb des Mirrador El Time beginnt, bietet schon 650 Höhenmeter Trail auf kürzeste Distanz. Wer unten vor der Steilwand steht, glaubt kaum, dass fast in der Diretissima ein Weg herunterführt. In Puerto de Tazacorte stoßen Bernd und ich recht zufrieden mit Gott und der Welt aber auch Ottes erst einmal auf ein Bierchen an. Tut sau gut! Zum Abschluß heißt es dann noch einmal 300 Höhenmeter auf Asphalt hochkurbeln, was einige zu einem kleinen Kräftemessen nutzten….die Nationenwertung geht an die Schweiz.
Heute war eine Traumtour erster Güte und ich habe mir fest vorgenommen, beim nächsten mal den vollen Holy-Trail vom Roque de Los Muchachos bis nach Puerto de Tazacorte zu fahren, das wären dann epische 35 Kilometer von 2500 auf 0 Höhenmeter, eine schier unerschöpfliche Adrenalin-Quelle. Daniel und Philipp bieten das guided an. Sind den Trail vor einer Woche mit Marco Toniolo gefahren, sodaß sich sicher irgendwann ein Artikel mit tollen Fotos im Bike finden sollte.

Montag, 28.11.2005
Ruhetag. Wir hätten eh nicht fahren können, da der tropische Wirbelsturm Delta über die Insel zieht und auch so manche Verwüstung anrichtet. Ein Naturschauspiel, das mir die Nackenhaare austehen lässt, obwohl die Windgeschwindigkeiten noch recht "harmlos" waren.

Dienstag, 29.11.2005
Als ich heute um 9.30 besonders früh bei der Bikestation ankomme, warten schon einige frustriert, da es anscheinend um 09.00 losgehen sollte. In unserer Gruppe war aber die vorherrschende Meinung, dass 10.00 die vereinbarte Zeit sei und so dauert es noch, bis auch die Letzten eintrudeln. Also rasch die restlichen Räder auf den Hänger und mit einstündiger Verspätung los nach El Pilar. Wir kurbeln auf bekanntem Terrain zur Cumbre hoch und pirschen uns von der Ostseite an den Vulkankegel des San Juan (vielleicht war es aber auch ein anderer) um auf schönen Trails bis zu den Lavadünen Llano de Jable abzufahren. Das tückische bei diesen Vulkan Trails ist, dass selbst recht große Steine ziemlich leicht sind und die Abfahrt öfters mal zu einem recht haltlosen Unterfangen gerät. Bei den Lavadünen angekommen, nützen wir die Gelegenheit, mit Ottes Hilfe etwas an der jeweiligen Fahrtechnik zu feilen, was in der surreal anmutenden Landschaft besonders viel Spass bereitet. Danach nehmen es die einen etwas gemächlicher, während wir in einer Kleinstgruppe über ruppigere Sand- und Waldtrails dem Tal entgegenbrausen. Irgendwie wird das Tempo immer schneller, anfangs kleine Sprünge werden allmählich zu ein wenig größeren, der manchmal tiefe Sand provoziert so manchen verwegen aussehenden Schlenker und mit jedem Meter nimmt die kindliche Freude noch mehr zu. Weiter unten führt uns eine sehr ruppige Piste Richtung Jedey, wo wir noch einen Schlenker einbauen, der uns einen weiteren Traumtrail beschert, der in flowigem Auf und Ab einen Lavastrom quert. In Jedey münden wir, oh Schreck, wieder auf die normale Straße, die uns heute durch die Bananenplantagen nach Puerto Naos zurückbringt. Wieder eine tolle Top Tour und in unserer kleinen Bikegruppe haben mittlerweile alle so ein eigentümliches Glänzen in den Augen, wenn das Wort Singletrail erwähnt wird. Vielleicht so eine Art Fieber? Am Abend kurieren wir uns im Bodegon in San Nicolas gemeinsam mit gutem Essen und palmerischen Wein aus.

Mittwoch, 30.11.2005
Die letzte Tour der gebuchten Woche beginnt wie immer, wir shuttlen Richtung El Pilar, kurbeln bergan und auf dem Hauptkamm der Cumbre Nueva biegen wir diesmal nach links ab und folgen diesem ein längeres Stück, bis der Weg in Richtung der Kapelle Ermita Virgen del Pino abbiegt. Dieser Abzweig, der in steilen und felsigen Serpentinen, hinter denen sich der Horizont im Abgrund verliert, abwärts führt, beschert uns nicht nur höchsten Trail Genuß sondern darüber hinaus spektakuläre Fotomotive. Schade nur, dass das Vergnügen nicht den ganzen Tag so weitergehen kann. Von der Kapelle aus fahren wir ein Stück auf Asphalt in Richtung el Paso um uns wieder nach El Pilar hochzuarbeiten, von wo aus wir wieder einige tolle Trails unter die Stollen nehmen um schließlich und endlich die Tourenwoche am Ausgangspunkt, bei Ottes Bikestation zu beenden.
Am Ende sind sich alle Teilnehmer einig, dass die Woche ein würdiges Highlight zum Abschluß der Saison 2005 darstellt. Morgen geht es für die meisten wieder nach Hause, mit im Gepäck die Erinnerung an eine klasse Singletrail Woche voll Sonne und Wonne statt heimischen Nebels.

Freitag, 2.12.2005
Bernd und Urli sind den letzten Tag hier und wir wollen noch einmal eine gemeinsame Tour fahren,; als kleines 3-er Team sind wir bezüglich der Routenführung sehr flexibel. Den Shuttledienst von Ottes nützen wir trotzdem gerne und so beginnt die eigentliche Tour –wieder mal- bei El Pilar. Die Aufstiegsroute ist erstmal mit der von Dienstag ident doch vom ersten Vulkankegel an folgen wir der klassischen Vulkanroute, die bis nach Fuencaliente führt. Nun wechseln tolle Trails über Vulkanflanken hinab mit recht elenden Schiebepassagen über ebensolche Flanken hoch. Irgendwann ist es dann soweit, dass wir es praktisch nur noch abwärts rauschen lassen. Dabei ist der Sand anfangs so tief, dass volle Fahrt angesagt ist, um genügend Auftrieb für das Vorderrad zu erzeugen, was Assoziationen an eine schöne Schiabfahrt im Pulverschnee hervorruft. Die Begrenzungen des Weges aus dicken Steinbrocken lassen uns das Tempo allerdings in Grenzen halten, trotz aller aufkommenden Euphorie. Endlich wechselt das Terrain auf verschlungene aber flüssig zu fahrende Pfade in lauschigen Kiefernwäldern, allein, die Trails sind mehr verblockt und ruppig als lauschig, was uns aber durchaus recht so ist. Etwas unvermittelt stehen wir an einer Wegekreuzung in das Hochtal nach Jedey und nur unwillig nehmen wir von den palmerischen Volcan-Trails Abschied, um auf Pisten und schließlich durch auf rumpeligen Asphaltsträßchen durch die Bananen den restlichen Nachhauseweg abzustrampeln. In Puerto Naos beim Bierchen sind wir der einhelligen Ansicht, dass das die absolut beste Tour, das Highlight schlechthin, in einer Woche der gemeinsamen Suche nach unserem Gral, dem Holy Trail war.

Den Rest des Urlaubs habe ich mich vom Bike ferngehalten, um mit meinen zwei Frauen zu faulenzen, ein wenig zu wandern und Gott einen lieben Mann sein zu lassen. Die Versuchung hat mich zwar ereilt, wenn ich immer wieder mal Daniel Schäfer, Philipp Foltz oder auch Holger Mayer über den Weg gelaufen bin. Habe dann die Träume der Bikewelt 2006 beäugt, von denen BIKE gleich 27 Stück am testen war, sich ankündigende Schwächeanfälle bravorös überwunden, meinen triefenden Geifer weg gewischt und mir gesagt, dass es ein nächstes Mal Biken in La Palma geben wird.

Fazit: Eine auch landschaftlich supertolle Tourenwoche mit Schwerpunkt auf schönen Singletrails. Blessuren hatten die meisten Teilnehmer, von ernsten Verletzungen blieben alle verschont. Einige Materialschäden waren zu beklagen, zahlreiche Platten, ein Mantel aufgeschlitzt, ein Freilauf zerstört, ein Schaltwerk zerstört, selber keine Schäden aber einen fast neuen Satz Bremsbeläge vernichtet. Der Tropensturm Delta hat uns die Tourenvielfalt ein wenig eingeschränkt, da mehrere Wege nach dem Sturm gesperrt waren; das war zwar schade aber nicht wirklichn ein Problem. Die optional erhältlichen Leihbikes (Scott Genius und Nitrous) waren in bestem Zustand und die Organisation war von deutscher Gründlichkeit. Ottes Qualitäten als Guide sind sehr gut und das für das Back Office wird von Chris bestens geschaukelt.

La Palma Facts:
Beste Reisezeit: ganzjährig, im Winter eher nur Westseite
Tourenangebot: sehr groß; guided ist besser, da zusätzliches hoch shuttlen oft sinnvoll
Mein Ausgangsort: Puerto Naos
Wohnen: am besten in einem der zahlreichen Appartementes
Bikestation von Ottes (Puerto Naos)
Freeride Angebote von Daniel und Philipp

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    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/Julius/urdenfruggli">        <title>Urdenfrüggli</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/Julius/urdenfruggli</link>        <description>Tolle Bündner Rundtour mit Freeride Elementen.

Ein schöner Sonntag –EIN SCHÖNER SONNTAG IM SOMMER 2005- raus und auf´s Bike. Vier Mann hoch, Werner, Gerd, Gerhard und meine Geringfügigkeit, fahren wir heute eine knappe Stunde nach Lenzerheide, das Eck ist schon längst wieder mal überfällig.

Parkplatz Rothornbahn: Auspacken, Bikes zusammen bauen, wir sind noch im morgendlichen Schatten des Rothornes, es ist kalt und unlustig. Neben uns mühen sich zwei Prophet Fahrer damit ab, den Bremssattel wieder sauber auf das erst aus- und jetzt wieder eingebaute Vorderrad zu justieren, so hat halt jeder sein Kreuz zu tragen…

Kollektives Austreten, dann klammes Antreten und auf ein paar Asphaltmetern nach Parpan, vorbei an Bausünden protzig geschmackloser „ich habe ein Chalet in der Schweiz“ Neureicher und ab in den ersten kleineren Anstieg. Erste Freude keimt auf und steigert sich erheblich, als wir den ersten feinen Trail unter die hungrigen Stollen nehmen. 500 hm schmelzen schnell dahin, bevor wir uns erst auf gemächlichem Forstweg, dann auf sausteilem, ruppigem Terrain und schließlich auf Singletracks zur einer lauschigen Alpe hocharbeiten. Auf der Alp heißts Labezeit bei Rivella und Süppli, keine Ahnung wie es schon Mittag sein kann, wir sind doch grad erst weg gefahrern, odr?

Gestärkt geht es weiter, an einigen friedfertigen Kühen und Wanderern vorbei. Das Auge erblickt abseits der geplanten Route einen verlockend aussehenden Trail, der uns auch nicht enntäuscht, und prompt einwenig über das Ziel hinausschießt und erst unterhalb von Arosa endet, was uns ein paar zusätzliche Höhenmeter auf Asphalt beschert. Wen kümmert das schon ernsthaft? Wir entschließen uns, nach erstaunlich kurzer Diskussion, in Arosa ein Seilbahnticket gegen ein paar Fränkli zu tauschen und so ein paar Höhenmeter zu sparen.

Bald baumeln je zwei Bikes an der Außenseite der Umlaufgondeln, die uns bergan bringen. Unter uns gleitet lautlos die schweißtreibend steile Auffahrt vorbei, der Puls auf gemächlichen 80 Schlägen, das anfangs schlechte Gewissen löst sich in einem Gefühl von süßer Dekadenz. Ich denke mir noch: „Seilbahn fahren ist unsportlich, feige, etwas für Weicheier und Warmduscher, …ach irgendwie schon vertretbar, eigentlich sogar fein, … wär ja schön blöd, jetzt noch da rauf zu treten! Raus aus der Bahn und einen klitzekleinen aber schönen Trai lrunter, bevor es ein paar Meter zum Urdenfürggli bergauf geht; wirklich geht, da an fahren nicht zu denken ist. Dafür bleibt Zeit, die hochalpine, fast surrealistisch anmutende Landschaft zu genießen; ein wenig verschwommen zwar, da mir jetzt der Schweiß auf die Innenseite meiner Brillengläser tropft, aber immerhin.

Auf dem Übergang heißt es noch einmal die Landschaft in sich einsaugen, ein letztes Mal für heute die Schienbein- und Ellbogen Protektoren zu adjustieren, tief durchatmen und „Ab die Post“. 1000 Höhenmeter am Stück, offiziell angelegter Singletrail vom Feinsten. Anfangs über eine fiese Steinwüste, die ihr Opfer fordert und auch findet, später auf den Spuren des legendären, leider vom Winde oder so ähnlich verwehten „Bike Attack“, über Almmatten, durch Wälder und über Wurzeln und Stufen, technisch, verspielt, flowig, mal sauschnell, mal sausteil, nie langweilig. Kurz vor dem Ende noch einmal sausteil und schwierig, noch ein paar kleinere Northshore Elemente, und Aus.

Noch ein Blick zum Rothorn, der Kopf voll wirrer Gedanken, überflutet von einem Feuerwerk an Sinneseindrücken, Müdigkeit, Zufriedenheit, Freude und Wehmut, alles gleichzeitig. Mechanisch Hände schütteln, Schulter klopfen, die Gruppe Schweizer vom Morgen ist auch wieder da, erzählen, dass auch sie eine super Tour hatten, ja wir auch, supertoll, Helm ab, Protektoren weg, Vorderrad raus, Rad ins Auto rein, frisches T-shirt, einsteigen, Türenschlagen, starten, losfahren.

Die Erlösung folgt kurz danach, bei erst einem, dann einem zweiten Weizen. Die Spannung fällt ab, unsere Geschichten beginnen sich zu einem bunten Bild zu verweben: Wir haben heute wieder einen Holy Trail gefunden. 

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    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/Julius/sulzfluh">        <title>Sulzfluh</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/Julius/sulzfluh</link>        <description>Anstrengung = Eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze. Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), engl. Kriminalschriftsteller

Nun ja, das mag zutreffen. Jedenfalls beschreibt das unsere letzte "Große Tour", die uns 26.10.06 noch bis zu unserem Ziel, auf eine Höhe von exakt 2820 m über Meeresspiegel geführt hat, recht passabel. Vorausgesetzt man betrachtet es als Strapaze, das Bike 1.400 Höhenmeter durch steilstes und schwieriges Gelände hinaufzutragen.

Der Vortag: Mehrere Telefonate mit Vertrider Papa Christoph Malin, er kommt mit Georgy Groger ins Ländle, eine Tour der heftigeren Sorte steht an. Weitere Telefonate, ein paar von unserem "harten Kern" wollen sich das nicht entgehen lassen... Schließlich ist fix, daß außer Udo und mir noch Gerd und Ralf Ralf mitkommen.
 
Nationalfeiertag: Wir trudeln so gegen 08.30 in Latschau ein, bauen die Bikes zusammen und sind von einer gewissen inneren Unruhe getrieben. Die kommt nicht daher, daß der Präsident der Nation heute eine Rede zur Lage der Nation halten wird. Uns plagen eher höhere Ziele. Gegenseitiges "Hallo I bin der..." da sich nicht alle oder anders gesagt jeder in der Runde jeweils nicht mit allen anderen bekannt sind. Georgy erweist sich spontan als würdig für die Italienische Staatsbürgerschaft, flickt seine Gustl mehr irgendwie als ordentlich an den dazugehörigen Adapter: "wird schon halten". Rucksackgepacke, auflockerndes Blödgerede, Kartengelöse und pfauenhaftes Parkplatzgepose werden rituell vollzogen, bevor wir alle gemächlich gen Golm entschweben.

Die Ruhe bleibt an der Bergstation zurück. Mit Höllentempo rasen wir über epische Trails zur Lindauer, zumindest mein Puls rast, und nach exakt einer Stunde stehen wir am vorerst tiefsten Punkt der nächsten paar Stunden. Vor uns ein Monster, die Sulzfluh und ihr Rachen, den wir jetzt allerdings noch nicht sehen können - das Leben ist manchmal auch gnädig!

Ein par Meter flacher und freundlich und schon beginnen die ersten Kraxeleien über Latschen gesäumte Felsbarrieren - mit dem Rad auf den Schultern nicht unbedingt freundlich. Rücken und Schultern beginnen schon bei der Vorstellung daran zu schmerzen, daß wir das Bike für die nächsten 1.200 hm ununterbrochen ebendort "parken" werden. Trotzdem sind die ersten Rampen schnell überwunden und schnell sind wir bei der Abzweigung zum neuen Klettersteig, wir nähern uns dem Rachen. Oder vielleicht nähert sich der Rachen auch uns, alles ist relativ. Eine kurze Pause gibt manchen Kraft und anderen, mir zum Beispiel, wenigstens die Illusion davon.

Der Rachen ist eine Superlative für sich, der Name sagt viel über dessen Charakter aus. Ultrasteil, schroff und mit fiesen Geröllfeldern durchsetzt. Fallböen bis zu geschätzten 60, vielleicht 70 km/h, die uns ins Gesicht peitschen, machen den Leidensweg nicht leichter, zerren nach unten, stellen sich uns vehement entgegen. Der Rachen ist kein Spaziergang, will hart erkämpft werden. Nach insgesamt 3 Stunden verlassen wir den Schlund und stehen mitten im Karst, unter dem Gipfel der Sulzfluh.

Für mich beginnt mein Waterloo.  Bereits beim Einstieg in den Rachen auftretende Magenschmerzen haben mich lange genug zermürbt und ich beschließe, auf den 300 Meter höher liegenden Gipfel zu verzichten. Georgy versucht mich noch für den letzten Anstieg zu ermutigen, aber ich will ja noch mit etwas Restwürde wieder da runterkommen.

Keine Stunde später stehen alle anderen von uns auf dem Gipfel, während ich mir im ständigen kalten Wind den Arsch abfriere. Dafür komme ich sukzessive wieder einigermaßen in Form. Keine 1 1/2 Stunden nach unserer Trennung trefen wir wieder zusammen und genießen gemeinsam den weißen Kalk der Sulzfluh. Ein Ritt über meist blanken Fels, wie in Trance zurückgelagt, führt uns zur  Tilisuna Hütte und bereitet allen unvorstellbare Wonnen. Ein Opiumrausch ohne Opium!

Der Rest, ein Supertrail von der Tilisunahütte bis nach Latschau, der unsere müden Körper noch einmal richtig herausfordert und trotzdem, neben dem zuvor Erlebten doch fast verblaßt. Zu Unrecht übrigens, im "Normalfall" ebenfalls ein Fall für Schwärmereien.

Danach: Vielleicht das beste Weizenbier, das ich jemals getrunken habe. Und eine Runde,  wegen unerlaubtem Entfernen von der Truppe  - oder wie das halt heißt - habe ich selbstverständlich gerne allen Anwesenden zuteil werden lassen. Zwei von uns waren leider durch GPS-Suche bzw. Schwangerschaftsturnen verhindert.

Fazit: Im Anstieg unendlich strapaziös, steil und mit dem Bike, objektiv betrachtet, wohl auch unvernünftig. Endlich oben, im Karst, entlohnt eine unendlich schöne Landschaft. Und die Abfahrt schließlich ist nicht nur ein Trail, sondern schon eher eine spirituelle Erfahrung.

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    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/Julius/sturtzflug-meran">        <title>Sturtzflug Meran</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/Julius/sturtzflug-meran</link>        <description>Smarter 5-Seilbahnen Freeride für zwiscchendurch.

In einem BIKE vom Herbst 2005 war ein interessanter Artikel von Marco Toniolo zu finden: die 5-Seilbahn Tour in Meran. Nachdem Gerhard und mir die 3-Seilbahntour in Bozen gefallen hat, das war 2004, mußte nun wohl auch Meran etwas genauer unter die Lupre genommen werden.

Mai 2006, Werner (Fewe), Gerhard und ich finden uns in Schenna, im Hotel Fink, um uns mit unserem Tourguide Mauro zu treffen.Wir haben uns entschieden, die 5 Seilbahnen auf 2 Tage zu verteilen und dafür eine 6. Seilbahn dazuzugnehmen, ein gute Entscheidung übrigens.

Tag 1: Abfahrt um 04.30, ich bin eigentlich noch müde. Kaum in Schenna angekommen, Räder auspacken und zusammenbauen und den ersten Cappucino in die Figur stürzen. Mauro, unser Guide für heute ist schon da, also gasgeben. Einchecken im Hotel und los geht die Fahrt, mal leicht Auf, mal Ab zur ersten Seilbahn, dem Taser. Oben empfängt uns Nebel und Regen, der Tag ist ja herrlich heut. Erstmal ein paar Höhenmeter bergauf und ab in den ersten Trail, der vom Start weg so manche Nettigkeit zu bieten hat (S-2). Nass macht das ja auch viel mehr Spaß. Dafür ist´s im Tal trocken, ein Spiel, das sich so den ganzen Tag wiederholen soll.

Weiter zum Hirzer, im Prinzip das gleiche Spiel, der Trail ist nett, eine Herausforderung allerdings, selbst in nassem Zustand, kaum (S-1 bis S-2). Vorbei an der Bahn Meran 2000, die wir uns für morgen aufsparen, geht es in stetem Auf und Ab -mehr Auf allerdings- in Richtung Burgstall, wo wir gerade noch rechtzeitig eintreffen, um die stündlich fahrende Vöran - Bahn mit knapper Not zu erreichen. Der "Aufstieg" entlang einer zerklüfteten Felslandschaft ist imposant und wir erhaschen manch Blick auf den ausgesetzteren der beiden Trails die es hier zu fahren gibt.

Oben angekommen, ist erstmal eine Stärkung angesagt; in der gut geheizten Gaststube lassen sich die durchweichten Klamotten auch so einigermaßen entfeuchten und wärmen, von trocknen kann natürlich keine Rede sein. Da alles um uns in einem einigermaßen aufgeweichten Zustand ist, entschließen wir uns für die weniger ausgesetzte Abfahrtsvariante. Doch kaum angefahren, heißt es erstmal unterzustehen und Schutz vor dem jetzt prasselnden Regen zu finden. Das Theater ist schnell vorbei und wir können im gewohnten Nieselregen weiter fahren. Der Trail ist ohne besondere Schwierigkeiten und mit sehr viel flow zu fahren, bis wir auf an sich suprtolle Steinplattenwege gelangen, die allerdings mit Flechten bedeckt und im Moment so griffig wie Seifenlauge sind. Mit viel Glück gelingt mir der Eiertanz ohne Sturz, eine wenige Zentimeter schmale Spur nasses Laub ist oft die einzige Traktionshilfe. Dennoch: ganz kann ich den Weg nicht fahren, Gerhard und Werner auch nicht und unser Guide ebensowenig.

Wieder in Burgstall angekommen, beschließen wir nach einer Blitzdiskussion einhellig, die 2.Variante vom Vöran zu streichen; die besteht ebenfalls zu großen Teilen aus Steinplattenwegen und ist überdies auch noch ausgesetzt; heute wäre das nicht wirklich vernünftig. Also Rückfahrt nach Schenna, was uns auch noch ca. eine Stunde beschäftigt.

Zwischenbilanz in Schenna: Wir sind alle pitschnass - Räder und Fahrer ziemlich verdreckt - trotzdem findet sich in jedem Gesicht ein fettes Grinsen - 57 Km gefahrene Distanz - trotz Seilbahnen immer noch 1100 Hühenmeter Uphill - ca. 5000 Höhenmeter runter -alles noch ganz - Mauro hat´s 3X geschmissen, was diesen sichtlich wurmt - das Bier schmeckt - das Essen auch - die erste Flasche Wein fast so gut wie die zweite und dritte und der abschließende Sanddornschmaps von Werner war sowieso der Hit, auch wenn Gerhard und ich im Leben nie darauf gekommen wären, daß das ein Sanddorn ist...

Tag 2: Mit etwas schwerem Kopf versuche ich um 07.00 Uhr Frühstück zu bekommen, ist aber erst ab 07.30 Uhr, also ein kurzer Besuch im Pool. Danach Frühstück - reichlich - und Kaffe, noch reichlicher. Um 09.00 Uhr Treffen wir Christoph, unseren heutigen Guide, und um 10.00 Uhr gehts endlich los.

Wir nehmen als erstes Meran 2000 in Angriff, überwinden knappe 1300 Höhenmeter ohne viel Schweiß, und gönnen uns als Belohnung den ersten Maciato. Erst über ein paar Forstwege, finden wir schließlich in einen tollen Trail, der allerdings nur im obersten Abschnitt technisch genug für mich ist. Als Christoph bei der ersten Wonne-Passage absteigt, flitze ich flugs an ebendiesem vorbei, was der kaum fassen mag; sowas auch, ist ja seine Hausstrecke und nicht meine! Ansonsten viel Flow, zum Glück regnet es heute nicht mehr und die Trails sind auch einigermaßen trocken.

Nächste Station: Virgil. Rauf, Maciato, runter. Flüssige Trails, keine Aufregung. Na ja, war schon schön, ein paar tolle Drifts, viele tiefe Wasserrinnen zum durchsurfen, ein paar kleinere Sprünge. Und meine Bremsen beginnen zu quietschen, wie eine alte Eisenbahn Garnitur aus den 50`iger Jahren.

Nächste und letzte Station ist die Schwebebahn Rabland-Aschbach. Das Wetterglück von Heute ist in Gefahr. Während wir nach oben entschweben, schüttet es kräftig. Oben angekommen hat sich der Regenguß schon wieder weitestgehend erledigt und auch der Trail ins Tal ist noch in sehr gutem Zustand. Sehr flüssig, ein paar technische Stellen und eine tolle Aussicht ins Vinschgau bilden den Abschluß unserer 6-Seilbahn Tour in und um Meran. Werner hat diese Abfahrt überhaupt am besten gefallen und der würde am liebsten gleich noch einmal hoch; meine Bremsbeläge aind jetzt allerdings wirklich ultimativ am Ende und zudem haben wir auch langsam Hunger. Den stillen wir bei einem freundlichen Wirt, gleich an der Talstation, der uns auch unsere nicht sehr sauberen Bikes waschen läßt. Die kredenzten Nudeln sind allerdings eine recht herbe Enttäuschung.

Fazit: 2 schöne Tage, bei weniger schönem Wetter, in schöner Umgebung mit schönen, technisch aber nicht besonders fordernden Trails. Die Unterkunft war über jeden Zweifel erhaben und das Guiding mit Mauro und Christoph hat bestens gepasst (Ist echt ein Tipp! Wer sucht schon gerne rat- und rastlos nach oft schwer auffindbaren Trails, wenns mit freundlichen Guides eh viel mehr Spaß macht?) Das Package kann man also gelten lassen bzw. ist die Tour ein sehr guter Tipp für alle, die Singletrails lieben, ohne gleich ultra extremes Terrain befahren zu wollen.

Die Seilbahnen sind in/um Mewran allerdings ganz schön teuer, im Durchschnitt ca. 10.-€ pro Fahrt; Bozen (Ritten; Jenesien; Kohlern) kostet nur die Hälfte.

Unterkunft: Hotel Fink, Schenna
Guiding: Christoph`s Bikeclub 

WEITERE GENIALE BILDER UNTER: http://www.xitrail.com</description>        <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>        <dc:creator>Julius</dc:creator>        <dc:rights></dc:rights>                <dc:date>2008-05-10T14:44:13Z</dc:date>        <dc:type>Service</dc:type>    </item>
    <item rdf:about="http://tourenspuren.at/Members/Julius/steinbeiser-abgrundige-schonheit">        <title>Steinbeißer - Abgründige Schönheit.</title>        <link>http://tourenspuren.at/Members/Julius/steinbeiser-abgrundige-schonheit</link>        <description>Einen Trail wie diesen gibt es nicht allzu oft - in Hinblick auf Fahrer und Material ist das allerdings auch kein Fehler.

Der Virus der letzten Wochenenden scheint ausgeheilt, heute sind wir zu sechst am Start zu einer neuen Herausforderung. Dabei sind, außer mir, Gerd, Ralf, Ronnie, Udo und Werner; wahrlich ein Großaufgebot. Dafür sind wir mit 09.00 Uhr Aufbruchszeit nicht gerade sehr zeitig dran, was wir später in der Gluthitze des Tages noch übel zu spüren bekommen werden.

Die Tour beginnt mit einem flotten Trail über eine lange, coupierte Bergflanke, der so richtig Spass aufkommen läßt. Der Tag ist sonnig und unsere Laune ebenso.

Eine Stunde später stehen wir in einem prächtigen Talkessel, der zum Picknick einladen würde, wenn da nicht der Berg vor uns wäre. Also schultern wir halt einmal mehr unsere Bikes und tauschen himmlischen Frieden gegen Schinden und Schnauben. Immerhin fliegen uns die Höhenmeter, dank ziemlicher Direttissima des Weges, nur so um die Ohren.

Manche Stelle wird mit Argwohn beäugt, wir wollen hier ja auch wieder runter. Nach und nach wird der verblockte Weg immer noch verflixter, sodaß wir uns die zweifelnden Kommentare immer öfter verkneifen und erstmal einfach weiterstapfen und uns mehr mit der wirklich traumhaften Bergkulisse in diesem Teil unserer Heimat befassen. Das ist auch gut so und schon nach rund 2 Stunden Aufstieg, die wie im Flug verstreichen, haben wir den höchsten Punkt des heutigen Unternehmens erreicht. Udo sinniert wohl zu diesem Zeitpunkt bereits wieder darüber, nach der Tour noch auf´s Gsohl zu radeln...

Ein wenig rasten, die Landschaft genießen und auch digitalisieren, Schützer anziehen (bis auf Gerd, der diese bei so einer Mädchentour doch lieber Zuhause ließ, um nicht zu sagen vergaß), ein wenig durchatmen und ab in den Trail.

Der obere Teil zeigt sich von der flowigen Seite, S-4 Stellen sind aber auch hier schon an der Tagesordnung und nicht das Ende der Fahnenstange. Während die einen noch mit viel Wonne um ausgesetzte Ecken hoppeln, fliegen die anderen schon vereinzelt mal ab, was für ein Trail! Die Kinder einer Hamburger Schulklasse, die uns entgegenkommen und fragen, weshalb wir denn hier runter fahren, schauen jedenfalls etwas konsterniert drein, als ich erkläre: "wel das soviel Spass macht", während Ronnie und Gerd praktisch zeitgleich in die Pampas fliegen. Die nehmen wohl auch einen nachhaltigen Eindruck über Österreicher mit nach Hause, der vielleicht zweifelhafter Natur sein könnte.

Uns egal. Die Schwierigkeiten scheinen mit jedem Meter zuzulegen, immer noch enger die Furchen, noch vertrackter die Felsstufen und Spitzkehren und noch fieser die weit vorstehenden Felsbrocken, die sich alle Mühe geben, das bockende Vorderrad endgültig in Gefangenschaft zu nehmen, um den Fahrer in weitem Bogen abzuwerfen. Die Kräfte schwinden entsprechend schnell und irgendwann ist es soweit, daß sich in einigen Bereichen Fahrversuche nicht mehr lohnen, da alleine schon das Losfahren nicht mehr so recht gelingen mag. Also schieben wir die Bikes halt ein Stück des Weges wieder runter, davon bricht ja auch keinem ein Stein aus der Krone.

Nach einem desaströsen Mittelteil wird der Weg dann wieder "fahrbar"; mühsamst zwar, aber es geht. Das heißt im Klartext, daß es zwischen heftigsten Passagen auch wieder erträgliche Zwischenstücke gibt, und daß wieder etwas mehr Tempo in die Truppe kommt. Aber auch hier zeigt der Trail immer noch seine archaische Brutalität, läßt uns schinden und schwitzen und beschert noch manche Schrammen oder Bläueler.

Irgendwann ist auch das vorbei, wir stehen im Talkessel, von Bergriesen umringt, und sind ziemlich fertig. Nützt wenig, jetzt gibt´s noch einen letzten Aufstieg bei sengender Hitze, der die letzten Körner kostet. Schließlich, zum würdigen Abschluß, jagen wir mit Karacho auf einem souligen Genußtrail zurück zum Ausgangspunkt der heutigen Höllentour.

Die versifften Schoner abgelegt, Rad in´s oder auf´s Auto, Schultern klopfen und das wars dann wieder mal. Zumindest fast, wir verabschieden uns natürlich nicht, ohne den Tag vorher noch bei einem kühlen Gerstensafterl zu reflektieren und schon die nächste Sado Maso Session anzuplanen. Eh klar: Nach der Tour ist vor der Tour.

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